MITTWOCHSFORUM UNTERWEGS

Besuch der Solidarischen Landwirtschaft, Solawi Karotte

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, die Hoffnung nicht aufzugeben. Friedrich Hölderlin drückt es so aus: „Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und erlischt.“Hoffnung motiviert uns Menschen, das Leben trotz aller Unwägbarkeiten aktiv zu gestalten. Sie gibt uns die Fähigkeit, der Zukunft zuversichtlich entgegenzublicken, auch wenn wir keine wirkliche Gewissheit haben, ob sich unsere Wünsche erfüllen werden.Hoffnung hat eine kognitive und eine emotionale Seite. Neben der Kraft spendenden Wirkung kann sie auch zu Passivität verleiten, wenn wir darauf hoffen, dass sich eine drohende Katastrophe von selbst erledigt, und wir verpassen rechtzeitig einzugreifen.Je wichtiger uns ein Ziel ist, desto größer ist unsere Verletzlichkeit und die Enttäuschung, wenn sich unsere Hoffnung nicht erfüllt. Dann drohen Resignation, Depression, Angst und Verzweiflung.Glaube, Liebe, Hoffnung, das sind die drei christlichen Tugenden. Gott ist die Quelle und die Grundlage der christlichen Hoffnung und Zuversicht.Der hoffende Mensch ist optimistisch. Er ist offen für das, was kommen wird und vertraut darauf, es bewältigen zu können. Also hoffen wir das Beste!!